Der Briefwechsel zwischen Schiller und Goethe

219. An Schiller

Weimar, den 9. Oktober 1796

Ihr Herr Schwager bringt mir, zu meiner großen Zufriedenheit, die Titelblätter und Kupfer wie auch die Melodien; wäre alles nur vierzehn Tage früher beisammen gewesen, so hätten wir uns der ganzen Expedition erfreuen können.

Die Hoffmann’sche Buchhandlung prätendirt mit Cotta in Verhältniß zu stehen, und verlangt fünfzehn bis zwanzig Exemplare auf Rechnung. Soll ich sie ihr geben? oder baar Geld, versteht sich mit einem Viertel Rabat, verlangen?

Leben Sie recht wohl; nächstens mehr.

G.

H 220 | S 218 | B 219