3. An Schiller

Weimar, 25. Juli 1794

Sie erhalten hierbei die Schocherische Abhandlung mit Danke zurück; das was ich davon verstehe, gefällt mir recht wohl, das übrige wird er mit der Zeit ja wohl aufklären.

Zugleich sende Diderot und Moritz und hoffe dadurch meine Sendung nützlich und angenehm zu machen.

Erhalten Sie mir ein freundschaftliches Andenken und seyn Sie versichert, daß ich mich auf eine öftere Auswechslung der Ideen mit Ihnen recht lebhaft freue. Empfehlen Sie mich in Ihrem Zirkel. Unvermuthet wird es mir zur Pflicht, mit nach Dessau zu gehen, und ich entbehre dadurch ein baldiges Wiedersehen meiner Jenaischen Freunde.

Goethe.

H 3 | S 3 | B 3

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3 Kommentare zu 3. An Schiller

Natwiss schreibt:
29. Juli 2009, um 9:32

Freue mich sehr über und auf dieses Projekt! Bildung nicht als Wissen en bloc reinpressen (man hätte den Briefwechsel schon lange mal lesen können) sondern miterleben. Werde nicht einmal auf den RSS-feed zurückgreifen, sondern ganz altmodisch aktiv nachsehen, ob im „Briefkasten“ eine Nachricht liegt. Wunderbare Entschleunigung. Zeit mitzudenken und die Atmosphäre aufzunehmen. Lust auf Germanistik? !

Markus Perat schreibt:
30. Juli 2009, um 18:35

Mehr ist dazu nicht zu sagen – da hat sich einer wirklich Gedanken gemacht

Roderich schreibt:
16. Mai 2010, um 22:06

Sehr schöne Idee mit dem Briefwechsel!

Weiß hier jemand zufällig, welchen Grund Goethe gehabt haben könnte, nach Dessau reisen zu müssen? Als Dessauer interessiert mich das nämlich brennend.

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