640. An Schiller

Weimar, den 24. Juli 1799

Ich kann nun hoffen daß ich bald zu Ihnen kommen werde; Sonnabend oder Sonntag wird es möglich seyn von hier abzukommen. Frau von la Roche habe ich zweimal, erst in Tieffurth, dann in Osmannstedt gesehen und sie eben gerade wie vor zwanzig Jahren gefunden. Sie gehört zu den nivellirenden Naturen, sie hebt das Gemeine herauf und zieht das Vorzügliche herunter, und richtet das Ganze alsdann mit ihrer Sauce zu beliebigem Genuß an; übrigens möchte man sagen daß ihre Unterhaltung interessante Stellen hat.

Tieck hat mir Hardenberg und Schlegel bei mir gegessen; für den ersten Anblick ist es eine recht leidliche Natur. Er sprach wenig, aber gut und hat überhaupt hier ganz wohl gefallen.

Morgen habe ich ein großes Gastmahl und dann will ich mich zur Abfahrt bereiten.

Gädike soll die zwei ersten Gesänge ehe ich weggehe erhalten; ich gehe sie nochmals durch; es ist und bleibt aber eine böse Aufgabe. Das Werk ist wie eine bronzene Statue, artig gedacht und gut modellirt, wobei aber der Guß versagt hatte. Je weiter man in der Ausführung kommt, je mehr gibt’s zu thun. Freilich hilft’s nun nichts weiter, man muß machen daß man durchkommt. Leben sie recht wohl; ich hoffe nun nicht mehr zu schreiben und freue mich von Herzen Sie und Ihre liebe Frau wieder zu sehen.

H 633 | S 631 | B 634

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639. An Goethe

Jena, den 24 [23.?] Juli 1799

Ich höre daß Sie in Roßla sind, woraus ich zu meinem großen Vergnügen schließe, daß Ihre Hieherkunft nicht mehr weit entfernt ist. Es wird auch meiner Existenz einen ganz andern Schwung geben, wenn wir wieder beisammen sind, denn Sie wissen mich immer nach außen und in die Breite zu treiben; wenn ich allein bin, versinke ich in mich selbst.

Tieck aus Berlin hat Sie besucht; ich bin begierig wie Sie mit ihm zufrieden sind, da Sie ihn länger gesprochen haben. Mir hat er gar nicht übel gefallen; sein Ausdruck, ob er gleich keine große Kraft zeigt, ist sein, verständig und bedeutend, auch hat er nichts Kokettes noch Unbescheidenes. Ich hab’ ihm, da er sich einmal mit dem Don Quixote eingelassen, die spanische Literatur sehr empfohlen, die ihm einen geistreichen Stoff zuführen wird, und ihm, bei seiner eigenen Neigung zum Phantastischen und Romantischen, zuzusagen scheint. So müßte dieses angenehme Talent fruchtbar und gefällig wirken und in seiner Sphäre seyn.

Mellisch hat mir von seiner Burg einige Fragmente aus dem Piccolominis in der Allgemeinen Zeitung, in Jamben übersetzt, zugeschickt, die, wenn sie der englischen Sprache ganz gemäß sind, die Gedanken gut ausdrücken und auch das Eigenthümliche der Diction gut nachahmen. Er hat Lust das Ganze zu übersetzen, wenn für ihn und mich der gehörige Vortheil dabei zu gewinnen ist, und hat deßwegen an Sheridan geschrieben.

Mit dem ersten Act der Maria hoffe ich zu Ende dieser Woche ganz im Reinen zu seyn. Ich sollte freilich schon weiter vorwärts gekommen seyn, aber dieser Monat war mir nicht so günstig als der vorige. Ich bin zufrieden wenn ich den dritten Act mit in die Stadt bringe.

Das Ungewitter aus Osmannstedt scheint sich zu verziehen. Wenigstens höre ich daß Anverwandte der La Roche, die hier wohnen, dorthin seyen berufen worden, um sie zu sehen.

Wenn Sie nach Weimar zurückkommen, so haben Sie doch die Güte, das was von dem Gedicht der Fräulein Imhof fertig ist, an Gädike zu geben und ihm den Almanach von 1798 und 1798 zur Norm vorzuschreiben, nur mit dem Unterschied, daß er auf jede Seite nur neun Hexameter setzt und vor jedem Gesang ein Blatt leer läßt, worauf nichts steht als der wievielte Gesang es ist. Leben Sie recht wohl; die Frau grüßt Sie auf’s allerschönste.

Sch.

H 632 | S 630 | B 633

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638. An Schiller

Weimar, den 20. Juli 1799

Ich danke Ihnen daß Sie mir von der wunderlichen Schlegel’schen Production einen nähern Begriff geben; ich hörte schon viel darüber reden. Jedermann liest’s, jedermann schilt darauf, und man erfährt nicht was eigentlich damit sey. Wenn mir’s einmal in die Hände kommt will ich’s auch ansehen.

Die Greuel des Dilettantismus haben wir in diesen Tagen auch wieder erlebt, die um so schrecklicher sind, als die Leute mitunter recht artig pfuschen, sobald man einmal zugibt, daß gepfuscht werden soll. Unglaublich ist’s aber, wie durch diesen einzigen Versuch schon die ganze gesellschaftliche Unterhaltung, an der zwar überhaupt nichts zu verderben ist, eine hohle, flache und egoistische Tournüre nimmt, wie aller eigentliche Antheil am Kunstwerk durch diese leichtsinnige Reproduction aufgehoben wird.

Übrigens hat mir diese Erfahrung, so wie noch andere in andern Fächern, die Überzeugung erneuert: daß wir andern nichts thun sollten als in uns selbst zu verweilen, um irgend ein leidliches Werk nach dem andern hervorzubringen. Das übrige ist alles vom Übel.

Deßwegen gratulire ich zum ersten Act, wünsche mich bald wieder zu Ihnen, und kann die Hoffnung nicht fahren lassen, daß dieser Nachsommer auch für mich noch fruchtbar seyn werde. Leben Sie recht wohl. August hat sich sehr gefreut Carl und auch Ernsten wieder zu sehen, von denen er viel erzählt hat.

G.

H 631 | S 629 | B 632

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637. An Goethe

Jena, den 19. Juli 1799

Ich habe mir vor einigen Stunden durch Schlegel’s Lucinde den Kopf so taumelig gemacht, daß es mir noch nachgeht. Sie müssen dieses Product Wunders halber doch ansehen. Es charakterisirt seinen Mann, so wie alles Darstellende, besser als alles was er sonst von sich gegeben, nur daß es ihn mehr in’s Fratzenhafte malt. Auch hier ist das ewig Formlose und Fragmentarische, und eine höchst seltsame Paarung des Nebulistischen mit dem Charakteristischen, die Sie nie für möglich gehalten hätten. Da er fühlt, wie schlecht er im Poetischen fortkommt, so hat er sich ein Ideal seiner Selbst aus der Liebe und dem Witz zusammengesetzt. Er bildet sich ein, eine heiße unendliche Liebesfähigkeit mit einem entsetzlichen Witz zu vereinigen, und nachdem er sich constituirt hat, erlaubt er sich alles, und die Frechheit erklärt er selbst für seine Göttin.

Das Werk ist übrigens nicht ganz durchzulesen, weil einem das hohle Geschwätz gar zu übel macht. Nach den Rodomontaden von Griechheit, und nach der Zeit die Schlegel auf das Studium derselben gewendet, hätte ich gehofft, doch ein klein wenig an die Simplicität und Naivetät der Alten erinnert zu werden; aber diese Schrift ist der Gipfel moderner Unform und Unnatur, man glaubt ein Gemengsel aus Woldemar, aus Sternbald, und aus einem frechen französischen Roman zu lesen.

Zum Aufsatz über den Dilettantism haben die Weimarischen Herren udn Damen gestern, wie ich höre, neuen Stoff dargereicht, da ein Privattheater dort eröffnet wurde. Man wird sich also wenig Freunde unter ihnen machen, aber die Jenenser können sich trösten, daß man eine gleiche Justiz ergehen läßt.

Von der Maria Stuart werden Sie nicht mehr als Einen Act fertig finden. Dieser Akt hat mir deßwegen viel Zeit gekostet und kostet mir noch acht Tage, weil ich den poetischen Kampf mit dem historischen Stoff darin bestehen mußte und Mühe brauchte der Phantasie eine Freiheit über die Geschichte zu verschaffen, indem ich zugleich von allem was diese Brauchbares hat Besitz zu nehmen suchte. Die folgenden Acte sollen, wie ich hoffe, schneller gehen, auch sind sie beträchtlich kleiner.

Sie brauchen also das Unglück aus Lobeda nicht? Desto schlimmer hätte ich bald gesagt. Mir ist bei dieser Nähe der betagten Freundin schlecht zu Muthe, da ich für alles was drückt und einengt gerade jetzt sehr empfindlich bin.

Beiliegendes Buch bitte ich an Vulpius abgeben zu lassen.

Leben Sie auf’s beste wohl.

Die Frau grüßt Sie. Den August haben wir gestern hier gehabt.

Sch.

H 630 | S 628 | B 631

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636. An Schiller

Weimar, den 17. Juli 1799

In dem Falle, in welchem ich mich gegenwärtig befinde, ist die Überzeugung das beste, daß das was gegenwärtig geschehen muß durch meine Gegenwart gefördert wird; und wäre es auch nur Täuschung daß ich hier nöthig bin, so ist auch schon mit dieser genug gewonnen. An alles Übrige, es sey poetisch oder literarisch, naturhistorisch oder philosophisch, wird nicht gedacht, meine Hoffnung steht auf den Anfang des Augusts, wo ich Sie wieder zu sehen gedenke. Bis dahin wird auch wohl meine Roßlaer Gutssache in Ordnung seyn, denn ich habe noch die Lehn zu empfangen und was dergleichen Dinge mehr sind.

Madame la Roche ist wirklich in Osmannstedt angekommen, und da ich mich gegenwärtig im Stande der Erniedrigung befinde, so brauche ich den Beistand der Unglücksburgemeisterin nicht, um diesem Besuch gehörig zu begegnen.

Übrigens ist, wie schon gesagt, nichts Neues, Erfreuliches und Seelenerquickliches vorgekommen, und ich bin genöthigt diesen Brief abermals zu schließen, ehe er noch etwas enthält.

Leben Sie recht wohl; halten Sie sich an Ihr Geschäft und bereiten mir dadurch einen schönen Empfang. Ihrer lieben Frau viele Grüße.

G.

H 629 | S 627 | B 630

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635. An Goethe

Jena, den 15. Juli 1799

Es waltet ein unholder Geist über Ihren guten Vorsätzen und Hoffnungen, für diesen Sommer, der sich, besonders nach der glücklichen Entledigung vom Musenalmanach, so gut anließ, und noch dazu läßt sich’s gewissen Leuten nicht einmal begreiflich machen, welches das Opfer ist das Sie bringen. Wenn Sie indessen nur gewiß in vierzehn Tagen loskommen und für eine längere Zeit, so ist noch immer Hoffnung, daß etwas Wesentliches noch geschehen kann.

Ihre lange Abwesenheit macht daß auch ich keine Anregung von außen erhalte und bloß in meinem Geschäft lebe. Mit den Philosophen, wie Sie wissen, kann man jetzt nur in der Karte spielen, und mit den Poeten, wie ich höre nur kegeln. Denn man sagt, daß Kotezbue, der aber jetzt abwesend ist, dieses einzige gesellschaftliche Vergnügen hier genossen habe.

Senden sie doch recht bald ein Exemplar der Propyläen nach Berlin, um dort, ehe es auf dem Weg des Buchhandels dorthin kommt, einen Rumor zu erregen. Man sollte wirklich suchen, Gegenschriften zu veranlassen, wenn sie nicht von selbst kommen; denn an der Schadenfreude faßt man die Menschen am sichersten. Es würde desßwegen auch nicht übel seyn, wenn man den Aufsatz vom Kunstsammler auch schon in der Anzeige, die man im Posselt davon macht, als etwas Polemisches darstellte.

Haben Sie denn über den Dilettantism indessen nicht weiter nachgedacht? Ich sehnte mich nach einer solchen Anregung und würde gern meine Gedanken dazu beisteuern, wenn ich den activen Zustand des gesammelten Materials vor Augen hätte. Wenn es abgeschrieben ist, und Sie es nicht brauchen, so senden Sie mir’s doch.

Sie werden vielleicht davon gehört haben, daß der hiesige Postverwalter Becker den Botenweibern ihr Postwesen legen will, und diese jetzt keine Pakete, bloß Briefe, die sich verbergen lassen, mitnehmen können. Wenn man ihnen doch ihr altes Gewerbe wieder herstellen könnte.

Dieser Becker ist ein miserabler Patron, und auch außer seinen Chikanen als Postmeister ein böses Mitglied des hiesigen gemeinen Wesens, da er allen Ordensunfug und andere Liederlichkeiten hegt.

Leben Sie recht wohl und lassen Sie uns diese paar Wochen vom Juli wo möglich noch etwas vom Dilettantismus in Ordnung bringen.

Die Frau grüßt auf’s beste.

Sch.

H 628 | S 626 | B 629

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634. An Schiller

Weimar, den 13. Juli 1799

Heute nur ein Wort, da es überhaupt in diesen Tagen wieder nur auf Zerstreuung angelegt ist. Durch das neue Verhältniß, in das wir gekommen sind, wird es nöthig den Schloßbau zu betreiben. Um den ersten Anstoß zu geben und alles nach der neuen, etwas eiligeren Mensur einzuleiten, werde ich doch noch immer acht bis vierzehn Tage nöthig haben und Sie also wohl vor Anfang Augusts nicht sehen. Auch heute sage ich nur ein flüchtiges Lebewohl, um das Paket fortzubringen.

G.

H 627 | S 625 | B 628

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633. An Goethe

Jena, den 12. Juli 1799

Die Vortheile, die Sie mir so freundlich bewilligen, kommen mir bei meiner kleinen Haushaltung so erquicklich und erwünscht, wie der Regen der seit vorgestern unser Thal erfreut und erfrischt hat. Auch die Facilität des Hofkammerraths erfreut mich, in so fern sie mir beweist, daß er mit meiner theatralischen Gabe nicht unzufrieden war. Daß uns ein schönes Geschenk von Silberarbeit von Seiten der regierenden Herzogin erwarte, haben wir auch schon vernommen. Die Poeten sollten immer nur durch Geschenke belohnt, nicht besoldet werden; es ist eine Verwandtschaft zwischen den glücklichen Gedanken und den Gaben des Glücks: beide fallen vom Himmel.

Ich habe die Aufsätze über Akademien und Zeichenschulen nun mit Aufmerksamkeit durchlesen und große Freude daran gehabt, ja ich konnte nicht davon wegkommen bis ich am Ende war. Außerdem daß sie so richtig gedacht und so praktisch überzeugend sind, sind sie auch äußerst anziehend geschrieben und müßten nothwendig, wenn man das Publicum nicht ganz und gar widerstreben annehmen muß, für sich allein schon die Propyläen in Aufnahme bringen. Jetzt müssen wir vorerst nur an die möglichste Verbreitung und Bekanntmachung der Propyläen denken, und es würde zu diesem Zwecke nicht übel gethan seyn einige Dutzend Exemplare an die rechten Plätze zu verschenken. Auch wollen wir, wenn Sie hieher kommen, zusammen ein halbes Dutzend Anzeigen des Journals für die öffentlichen Blätter aufsetzen; Cotta wird sie schon anzubringen wissen.

Mit meiner Arbeit geht es zwar nicht sehr schnell, aber doch seit einiger Zeit ohne Stillstand fort. Die nöthige Exposition des Prozesses und der Gerichtsform hat, außerdem daß solche Dinge mir nicht geläufig sind, auch eine Tendenz zur Trockenheit, die ich zwar überwunden zu haben hoffe, aber doch nicht ohne viel Zeit dabei zu verlieren, und zu umgehen war sie nicht. Die englische Geschichte von Rapin Thoyras, die ich seit dieser Zeit lese, hat den guten Einfluß mir das englische Locale und Wesen immer lebhaft vor der Imagination zu erhalten.

Möchten Sie nur auch blad hier seyn können. Selbst mein Garten, wo die Rosen und Lilien in der Blüthe stehen, würde Sie reizen.

Leben Sie recht wohl und grüßen Sie Meyern. Von meiner Frau viel schöne Grüße.

Sch.

H 626 | S 624 | B 627

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632. An Schiller

Weimar, den 10. Juli 1799

Sie haben sehr wohl gethan bei der Gelegenheit die sich zeigte einige Bedingungen zu machen, welche der sonst ökonomische Freund sowohl als ich mit Vergnügen erfüllen wird. Man ist so gewohnt die Geschenke der Musen als Himmelsgaben anzusehen, daß man glaubt der Dichter müsse sich gegen das Publicum verhalten wie die Götter gegen ihn. Übrigens habe ich Ursache zu glauben daß Sie bei dieser Gelegenheit von einer andern Seite noch was Angenehmes erfahren werden.

Wegen der Propyläen bin ich völlig Ihrer Meinung; Verfasser, Herausgeber, Verleger scheinen mir sämmtlich interessirt daß die Schrift nicht abreiße. Verminderung der Auflage, Nachlaß am Honorar, Zaudern mit den nächsten Stücken, scheint das erste zu seyn wozu man sich zu entschließen hätte, alsdann läßt sich das Weitere überlegen und ausführen. Es ist der Fall von dem verlornen Pfeil, dem man einen andern nachschießt, nur freilich kann man dem Verleger nicht zumuthen ihn allein zu riskiren.

Ich wünsche nun gar sehr bald wieder bei Ihnen zu seyn, so wie ich unserer Gegend Regen wünsche, damit mein Inneres wie das Äußere gedeihe.

Leben sie indessen recht wohl und grüßen Ihre liebe Frau.

G.

H 625 | S 623 | B 626

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631. An Schiller

Weimar, den 9. Juli 1799

Leider muß ich durch dieses Blatt anzeigen daß ich noch nicht kommen kann. Durchlaucht der Herzog glauben, daß meine Gegenwart bei’m Schloßbau nützlich seyn könne, und ich habe diesen Glauben, auch ohne eigne Überzeugung, zu verehren. Daneben gibt es denn freilich so mancherlei zu thun und zu besorgen, daß die Zeit, wo nicht angewendet, doch wenigstens verwendet werden kann. Ich trinke meine Portion Pyrmonter Brunnen und thue übrigens was so vorkommt. Möge Ihnen die Muse günstiger seyn, damit ich, wenn ich früher oder später komme, Ihre Arbeit brav vorgerückt finde. Lassen Sie mich bald von sich hören, damit ich angefrischt werde mich wenigstens schriftlich mit Ihnen zu unterhalten, wozu ich heute weder Sitz noch Stimmung finde. Leben Sie recht wohl und grüßen Sie Ihre liebe Frau.

G.

H 624 | S 622 | B 625

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